Heute heißt es um 0330 Tagwache. Um vier ist Treffpunkt mit Aufsichtsjäger Daniel. Das heutige Ziel, ein passender Bock. Da wir beide pünktlich sind starten wir um vier Uhr zu unserem Bodensitz. Das Wetter passt, fast kein Wind und so harren wir der Dinge die da kommen würden. Aber leider kommt an diesem Morgen gar nichts. Sehr verwundert verlassen wir gegen sechs wieder unsere Deckung und entschließen uns weiter hinauf ins Revier zu fahren bevor Wanderer und Biker die morgentliche Ruhe stören.

Gesagt getan gehts aufwärts immer den Feldstecher dabei um zu schauen wo denn ein Bock stehen könnte, aber immer noch nichts. Als wir oben ankommen etwas Enttäuschung und der Weg zurück wird angetreten. als wir dann dahinfahren plötzlich ein Tier rechts oben im Schlag. Das Haupt zu Boden geneigt, gerade am äsen. Eine Geis, ein Bock…?? Da ich am nächsten sitze hab ich das Tier anzusprechen. Der Feldstecher wird gezuckt: Ein Bock..ein ungerader Sechser, der passt sagt Dani und so stellen wir den Motor ab…alles ganz langsam, leise..raus aus dem Auto und an die Böschung..Der Bock steht noch da hat aber Lunte gerochen..langsam bewegt er sich auf das Waldstück zu…Jetzt muss es schnell gehen…Die Waffe ist geladen…Daniel spricht den Bock noch durchs Visier an bevor er entsichert und die Waffe einsticht…Jetzt gib Gas denk ich mir denn der Bock marschiert immer weiter…Plötzlich ein Schrei von Daniel…der Bock verhofft und blickt herunter…Ich denk mir nur noch jetzt muss der Schuss brechen sonst wars das und so geschieht es auch…In meinem Feldstecher seh ich wie der Bock zu Boden geht und sich zweimal überschlägt…Der liegt Daniel sag ich zu ihm und gratuliere mit einem Weidmannsheil.

Wir beschliessen etwas zu warten bis wir uns auf den Weg hinauf machen, doch kein Schweiß am Anschuss….doch gefehlt? Wir beginnen etwas zu zweifeln…nach rund 15 Minuten suchen dann die Erleichterung…Der Bock liegt! WEIDMANNSHEIL Daniel! Ein ungerader Sechser, schwache Sprossen….Rund 3-5 Jahre alt, genaueres wird man dann am Unterkiefer sehen.

Aufbrechen und Abtransport sind dann die „netten“ Dinge, doch auch das gelingt und so sitzen wir gegen acht Uhr beim Frühstück und einem kleinen Bier um den Bock zu feiern. Decke abziehen und zerkleinern, das mach ich heute zum Ersten Mal und es gelingt recht gut. Das Wildbret kauf ich Daniel ab und so hab ich noch einige Zeit vor mir um das ganze Fleisch auszulösen. Fast 2,5 Stunden sitze ich aber es rentiert sich später sicher wenn ich bei einem guten Rehgulasch sitze und genieße.

Danke Dani fürs mitnehmen war wieder ein tolles Erlebnis, Weidmannsheil!

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