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26.09.2016 Der erste Urlaubstag und tolles Herbstwetter war gemeldet also starteten ich und Alex zusammen in den Süden. Das erste ziel war wieder einmal die Auronzohütte auf der Südseite der drei Zinnen. Wie damals starteten wir am obersten Parkplatz, unser Ziel heute die westliche Zinne 😀

An der Auronzohütte

An der Auronzohütte

Morgenstimmung an der Auronzohütte

Morgenstimmung an der Auronzohütte

Natürlich über den Normalweg. Zum Einstieg ging es über einen recht guten Steig zwischen Westlicher und Großer Zinne.

Mühsamer Aufstieg zum Einstieg

Mühsamer Aufstieg zum Einstieg

Immer wieder tolle Tiefblicke

Immer wieder tolle Tiefblicke

Die Große Zinne

Die Große Zinne

Damls kamen wir durch diese Rinne herunter, jetzt mussten wir sie mühsam hoch um zum Einstieg zu gelangen der mit einer orangen Markierung versehen ist. Im Vergleich zur Großen Zinne ist die Wegfindung aufgrund der orangen Markierungen um einiges einfacher. Direkt am Einstieg haben wir noch drei Bergsteiger überholt, im Abstieg dann noch zwei weitere das war es dann am ganzen Tag! 😆 Die folgende Beschreibung stammt von der bergsteigen.at Seite!

Vom Einstieg die Rinne mühsam teils im Schutt, teils in leichter Kletterei (max. 2) empor und kurz in die linke Rinne. Bevor sich diese Rinne aufsteilt, am oberen Band nach links queren (Holzbalken), im Zick-Zack hinauf und nach links absteigend zu einer Rinne queren. Die Rinne (2) hinauf und im Gehgelände an die Wand. Die Wand empor (kurz 3, dann 2), dann nach rechts einer ausgesetzten Querung (2) leicht absteigend folgen und die Schlucht übersteigen. Im Linksbogen über Geröll aufwärts, an einer Scharte vorbei und über eine Platte (2+) in einen steilen Kamin (3+) zu Stand am Ringband. Nun am Ringband gut 100 m nach links queren.

Alex folgt mir :-D

Alex folgt mir 😀

Immer wieder Gehgelände

Immer wieder Gehgelände

Am großen Band, nun wechselt man in die schattige Westseite

Am großen Band, nun wechselt man in die schattige Westseite

Bei einem hellen Block scharf nach rechts eine Rampe (1) auf ein weiteres Band empor. Auf diesem Band nach links (am Biwakplatz vorbei) zu einem Steinmann. Der Anstieg wendet sich wieder nach rechts, erst über eine Platte, weiter auf schmalem Band um einen Pfeiler (abdrängend, leicht fallend) bis zu einem Kamin.

Wieder auf einem Band weiter, etwas eng :-D

Wieder auf einem Band weiter, etwas eng 😀

Diesen (3) aufwärts und über die anschließende Wand zu Stand. Auf einem Band nach rechts eine Rinne queren (2). Nun eine steile Wand (3+) empor. Danach rechts in einer Schlucht (2) bzw. rechts davon (3) in die Scharte vor der Schlüsselstelle. Die Wand rechts erklimmen und mit einem beherzten Spreizschritt (3+) auf die linke Seite und auf einen Absatz. Einem Band nach links zu einer kurzen Abkletterstelle (2) folgen und zu einer Rinne queren. Die Rinne (2) in eine Scharte hinauf und rechts eine kurze steile Wand (3+, evtl. Fixseil) hinauf. Über Schrofen zu einem Band mit Türmen. Auf diesem (2) – unterbrochen durch einen Spreizschritt – zum bereits sichtbaren Gipfel.

Die letzten Meter zum Gipfel der westlichen Zinne

Die letzten Meter zum Gipfel der westlichen Zinne

Blick hinüber zur großen Zinne

Blick hinüber zur großen Zinne

Westliche Zinne 2973m

Westliche Zinne 2973m

Alex am Gipfel der westlichen Zinne 2973m Bravoooo :-D

Alex am Gipfel der westlichen Zinne 2973m Bravoooo 😀

Gipfelselfie

Gipfelselfie

Tolle Ausblicke zur Drei Zinnen Hütte

Tolle Ausblicke zur Drei Zinnen Hütte

Die Nordwand der Großen Zinne

Die Nordwand der Großen Zinne

Nordwand feeling

Nordwand feeling

Ausblick gegen Norden

Ausblick gegen Norden

Nach feiner ausgiebiger Gipfelrast ging es dann für uns zwei wieder retour. Wir seilten im Gesamten 3x über 50m ab, hatten zwei Seiler dabei.

Abseilen taugt da Alex :-D

Abseilen taugt da Alex 😀

Emanzipation muss sein 😉 Gefunden haben wir nahezu alles gleich einmal. Einzig im Aufstieg sind wir mal abseits der Route geklettert, dort wo der große Spreizschritt gewesen wäre 😀 Meinem Gefühl nach die schwierigste Stelle des gesamten Anstieges!

FAZIT: Die zweite Zinne ist geschafft. Leichter wie die Große Zinne, da die Wegfindung um einiges erleichtert wird aufgrund der orangen Markierungen. Wir haben es so gemacht wie auf bergsteigen.at beschrieben. Für mich ist dazu nichts zu ergänzen außer das die Sicherungsmöglichkeiten aufgrund von Köpflschlingen beziehungsweise einzelnen Haken erleichtert wurden. Die Topo findest du hier: Westliche Zinne