Hoch überm Gschnitztal- ein Parade Aussichtsberg

14.07.2019

Endlich wieder mal mit Jürgen am Weg und da musste es wieder etwas Abenteuer sein oder eben ein Anstieg auf einen wenig bekannten Gipfel 🙂 Es ging für uns am Morgen ins Gschnitztal wo wir am Parkplatz Sankt Magdalena starteten. Anfänglich noch tolles Wetter sollte es dann doch schlechter werden. Wir folgten dem markierten Steig bis zum Einstieg zum Klettersteig, wo wir dann weiter hinein ins Martairtal gelangten. Der Steig sieht nicht allzu viele Bergsteiger denke ich. Ein „noch“ recht ruhiger Fleck im Gschnitztal. Wir folgen dem feinen Steig bis auf eine Höhe von etwa 1900m. Dort dann auf einem Gamswechsel gegen Nord Westen, abseits des Weiterweges hinauf ins Muttejoch. Die Zeisspitze schon im Blick, das Torschartl lassen wir links liegen. Der Zustieg wird dann alpiner.

Die Rinne über die Wir dann letztendlich unschwierig aufgestiegen sind ist von herunten nicht sichtbar. In der Rinne befindet sich sogar ein Seil das einem im Abstieg gute Hilfe leistet. Jürgen ist dirket in der Rinne hinauf, ich habe die Rinne links umgangen und bin angenehm bis zur Rinnenausgang aufgestiegen 🙂 Von dort dann steiler über Gras und Schotter hinauf auf den Grat und mit etwas kraxeln und durch Latschen hinaus zum Gipfelkreuz der Zeisspitze 2219m. Ein kurzer Abschnitt ist etwas ausgesetzter, der Rest gut gehbar wenn man den Steig findet 🙂 

Abgestiegen sind wir dann wieder über unseren Anstiegsweg- zumindest bis unterhalb der Rinne! Unten haben wir dann einen perfekten Steig gefunden der durch die Latschen uns verborgen geblieben ist im Aufstieg 🙂 Bei unserem nächsten Besuch den es sicher 2020 geben wird, werden wir diese Möglichkeit des Aufstieges nutzen und uns das Hohe Tor genauer anschauen! A bissl muss man sich ja überlassen, nit das es uns mal fad werden sollte 😆 

FAZIT: Die Gegend sieht uns sicher wieder! Und dann bei tollem Wetter mit gewaltiger Aussicht! Da freu ich mich schon. Den weit aus genaueren Bericht findest du hier: Hikalife- Zeisspitze