Auf den Alpleskopf von Sinnesbrunn

29.11.2020

Als ich gestern im Abstieg vom Hochwannig war fiel mein Blick auf die markante Heiterwand und einen vorgelagerten Gipfel, der nicht allzu schwierig erschien. Deshalb habe ich mir zuhause mal die Karte angeschaut und heraus gefunden das es der Alpleskopf sein müsste. Da Ich noch sehr wenig in den Lechtaler Alpen unterwegs war schien mir dieser Gipfel für heute genau richtig zu sein 🙂 Auf Almenrausch fand ich dann wie immer eine perfekte Beschreibung Alpleskopf

Alleine ging es dann nach Tarrenz und weiter nach Obtarrenz. Von dort über den Fahrweg erstaunlich weit hinauf bis zur Wallfahrtskirche Sinnesbrunn von wo ich dann los startete. Einiges los dachte ich mir, aber ich fand dann schon eine Variante und kam alleine auf den Gipfel des Alpleskopf bevor die Meisten ankamen 🙂 Bin zuerst bis zum Sinnesgatter wo der Weg abzweigt auf das Sinnesjoch 2273m. Prinzipiell dachte ich mir das die Meisten wohl hier abbiegen- falsch gedacht 🙂 Ich bin dann weiter über den recht breiten Weg bis zum Brandegg und von dort über die Ostseite hinauf auf den aussichtsreichen Gipfel! Markant immer die Heiterwand- ein mächtiger Gipfel westlich von mir.

Da mir ein kalter Wind entgegen blies und die Ersten den Gipfel erreichten machte ich Platz und stieg über den Normalweg ab. Zuerst ging es in das Reissenschuhjoch mit herrlichen Ausblicken zur Heiterwand. Von dort steiler abwärts gegen Osten und retour zum Sinnesgatter. Im Abstieg habe ich dann einen alten Schulfreund getroffen 🙂 Was für eine nette Überraschung! Kurzer smalltalk mit Flo bevor es flott weiter ging. Der restliche Abstieg ist ja bekannt. Man merkt jetzt schon wie die Tage kürzer werden und das die Sonne nicht mehr so hoch steht. Bald wird es schattig und früher dunkel.

FAZIT: Wieder eine neue Gegend kennen gelernt. Was für ein Traumtag in den Lechtaler Alpen. Etwa 11km bei 900Hm waren zu bewältigen. Sehr aussichtsreiche Runde!