Hoher Gleirsch im Karwendel- ein Tourenschmankerl

01.05.2019

Tag der Arbeit 🙂  Nicht für mich und Jürgen (hikalife.com) denn zeitig in der Früh ging es nach Scharnitz zum Parkplatz der Karwendeltäler. Dort haben Wir uns dann getroffen und zusammen starteten wir bei perfekten Bedingungen und unser Ziel schon vor Augen ins Gleirschtal. Zuerst hinunter dann auf der anderen Seite wieder hinauf und weiter leicht ansteigend bis kurz vor die Amtssäge. Dort haben Wir dann unsere fahrbaren Untersätze geparkt. Über einen Forstweg dann zu Fuß weiter- später recht abenteuerlich durch Dickicht und Co bis auf eine Höhe von rund 1400 Metern. Wie wir da genau hingekommen sind bleibt aber unser Geheimnis 😛 Mir hats auf jeden Fall getaugt und mitn Jürgen is es immer speziell 😆  Ab etwa 1500Hm war dann ausreichend Schneeunterlage und die weiteren etwa 300Hm in Nähe des Blutsgraben waren dann eine echte Herausforderung…Hoffentlich hat uns niemand beobachtet 😆  Aber dann ging es in traumhafter Umgebung los mit der richtigen Skitour! Über Traumskigelände ging es mal hinauf auf den Westgrat, da Wir ja den Gipfel überschreiten wollen.

Der Ausblick hinein ins Karwendel war dann schon eine kleine Belohnung für den teilweise recht mühsamen Zustieg. Aber für solche Momente tut man sich das Ganze an und wenn es dann reicht auch auf den Gipfel zu kommen, naja dann hat man alles richtig gemacht! Und lieber einmal umdrehen und sich Fehler eingestehen, als stupid irgendwelchen Standardtouren nach rennen und sich rühmen wie toll man denn ist 🙂 Pleisenspitze- Larchetkarspitze bis Große Seekarspitze, Sie waren Alle vertreten an diesem traumhaften Maitag!

Wir sind dann genau am Grat Richtung Gipfel weiter. Einmal habe ich die Skier abgeschnallt, da ging es zu Fuss besser. Der restliche Weg dann mehr oder weniger immer in der Flanke. Teilweise war es recht mühsam zu Spuren. Hat hier einiges an Schnee wieder abgegeben. Aber auch das meistern Wir und dann stehen Wir zufrieden am Gipfel des Hohen Gleirsch 2482m. Was für ein tolles Gefühl- und gleich der Gedanke an diejenigen die Die gesamte Kette zu Fuß überschritten haben. Allen voran Heinz Zak. Das sind für mich die wahren Helden und abgesehen davon- wie man so was durchziehen kann ist mir nicht begreiflich. Naja wir backen kleinere Brötchen und eines davon ließen wir uns dann bei dieser herrlichen Kulisse gut schmecken. Natürlich musste ich dann meine kleine Drohne auspacken und wie man sehen kann sind ein paar recht brauchbare Fotos entstanden die Einem näher bringen wie steil teilweise die Abbrüche am Gipfel sind.

Die folgenden Fotos sind dann Alle mit der Drohne entstanden. Momentan mal Fotos aber ich hoffe das ich das Teil immer besser in den Griff bekommen werde 🙂 

Zu lange wollten Wir uns nicht auf halten- also zusammen packen und über die Gipfelflanke ging es in sehr brauchbarem Pulver abwärts. An geeigneter Stelle wechselten Wir dann ins Riegelkar. Hier war der Pulver leider schon etwas feucht, aber immer noch gut fahrbar. Man musste aber die Steine im Auge behalten. Im Angesicht des markanten Barthgrates ging es bis in den Karboden und dort dann das Riegelkar hinaus bis zum Normalweg auf den Hohen Gleirsch. Dort noch flacher tal auswärts und zum Schluß wieder zu Fuß hinab zur Amtssäge und unserem Bikedepot. Eine tolle Runde! Die Abfahrt mit dem Bike war dann eine kleine Zugabe 🙂 

Fazit: Wiederum ein Abenteuer mit Jürgen! Danke für die Begleitung, es war wieder ein 5 Sterne Skitourentag. Eigentlich muss man sagen Bike Hike and Ski- Alles war dabei. Einen tollen Bericht über die Tour findest Du hier: Hikalife.com